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Seilbahnrutsche und Realeinsatz Foto & Autor: Jens Glawe Im   Rahmen   seiner   Tätigkeit   bei   der   Bergwacht   Harz   war   unser   Ausbilder   und Rettungshundeführer   Jens   Glawe   am   17.08.2013   beim   Bundestreffen   des BZRH   in   Goslar.   Hier   war   eine   Seilbahnrutsche   aufzubauen,   an   dem   die Rettungshundeteams   aus   5   Meter   Höhe   über   einen   Innenhof   hinabgelassen wurden. Die   jahrelange   Erfahrung   von   Jens   in   der   Rettungshundearbeit   war   hier gefragt,   weil   viele   Teams   eine   solche   Aktion   zum   ersten   Mal   durchführten. So   galt   es,   die   meisten   Hunde   zunächst   mit   viel   Geduld   und   Tipps   zu bewegen,   sich   das   Abseilgeschirr   anlegen   zu   lassen   –   oder   auch   auf   die Aktion ganz zu verzichten. In    der    Regel    waren    die    Hunde    bei    der    Seilbahnaktion    dann    wesentlich entspannter,   als   die   RettungshundeführerInnen.   Diese   Ausbildung   wurde dann    gegen    16    Uhr    beendet    und    es    ging    für    die    Suchübung    in    ein Suchgebiet   bei   Goslar,   wo   mehr   als   30   Personen   versteckt   wurden.   Auch hier   konnte   Jens   unterstützen,   indem   er   Personen   für   eine   anspruchvolle   Suche   auslegte   und   den   Auslegeort dokumentierte. Während    dieser    Ausbildungssequenz    wurden    die    Bergwacht    und    die Rettungshundeteams   zu   einem   Realeinsatz   in   das   20   km   entfernte   Hohegeiß alarmiert.   Es   war   der   aus   vielen   Rettungshundeprüfungen   bekannte   86- jährige   herzkranke   Pilzsucher,   der   abgängig   war   –   dieses   Mal   aber   in   der Realität. Am   Einsatzort   unterstütze   Jens   mit   seiner   Chila   die   Suche   als   erstes   RH- Team   mit   einer   Wegesuche   (50-Meter-Streifen   parallel   zum   Hauptweg).   Hier überzeugte   Chila   trotz   des   bisher   auch   für   sie   anstrengenden   Tages   und drückender   Hitze   durch   eine   gute   Suchleistung,   dies   sie   mit   einer   tollen Bestätigungssuche   abschloss.   Die   Suchaktion   wurde   dann   verlagert   und   in diesem    Suchgebiet    wurde    die    Person    in    bester    Verfassung    von    der Feuerwehr   auf   einem   Weg   angetroffen.   Das   war   ein   schönes   Ende   eines intensiven und sehr erlebnisreichen Rettungshundetages.
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